Kinder, die nach der Jahrhundertwende geboren wurden, wachsen inmitten der hoch technisierten Haushalte auf. Jedoch ist es als Elternteil wichtig, dass Sie richtig mit dieser Entwicklung umgehen.

Vorteile der Technik

Während Menschen früher umständlich über das Haustelefon oder über Briefe kommunizierten, können sie jetzt schnell jemanden in einer anderen Stadt anrufen und dank der hochmodernen Apps kann man im Handumdrehen eine Nachricht schicken, die der Empfänger binnen weniger Sekunden lesen kann.

Natürlich kann man mit dem eigenen Smartphone, eine Zugfahrt buchen, eine Straße suchen oder die Nachrichten lesen.

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Die Vorteile scheinen zu überwiegen – doch man sollte sich nicht täuschen lassen. Denn ein Leben abseits des Internets ist sehr wichtig.

Die Probleme der hochmodernen Technik

  • Aufgrund der hohen Bombardierung mit Nachrichten und tausend Möglichkeiten, können Kinder überfordert sein.
  • Social Media verzerrt bei älteren Kindern bzw. Jugendlichen die Selbstwahrnehmung und kann dadurch zu weniger Selbstvertrauen führen.
  • Mobbing im Internet spielt auch eine immer größere Rolle und das kann Kinder psychisch belasten.
  • Abnahme von richtigen Kontakten im Real-Life.
  • Bei kleinen Kindern ist das Problem, dass sie aufgrund von verschiedenen Serien oder zu viel Zeit vor dem Bildschirm zu viele Reize verarbeiten müssen.

Folgende wichtige Tipps sollten Eltern beachten!

Kinder unter drei Jahren sollten keinen Gebrauch dieser Medien machen. Bis zum 6. Lebensjahr ist es gut, dass Kinder keine Videospiele zocken.

Wenn Kinder älter werden machen sie immer mehr Gebrauch vom Internet, dennoch sollte bis zum 9. Lebensjahr den Kindern erklärt werden, das alles, was im Internet veröffentlicht wurde, auch dort bleibt und nur sehr schwer entfernt werden kann.

Daneben ist wichtig, dass Kinder erst ab ca. 12 Jahren bereit dafür sind, das Internet zu Informationszwecken unter Aufsicht eines Erwachsenen zu durchstöbern.

Fazit!

Auch, wenn die Technik sehr viele gute Seiten hat, müssen Eltern bei ihren Kindern sehr vorsichtig sein, und bewusst wählen, was sie erlauben.

Vor allem in jungen Jahren ist eine bewusste Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen sehr wichtig. Im spielzeugfreien Kindergarten wird genau das trainiert.